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Curriculum

Vier aufeinander aufbauende Module von der Körperhaltung bis zum eigenen Redeauftritt, mit Übungen, Voraussetzungen und realistischen Ergebnissen.

Die Module

Vom Stand zur Rede: der Weg durch vier Module

Die Module folgen einer festen Reihenfolge. Zuerst schaffen Sie die körperliche Grundlage, dann arbeiten Sie an Atem und Stimme, anschließend an Präsenz und Blick, und am Ende steht Ihre eigene Rede. Zu jedem Modul finden Sie Übungen und das erwartbare Ergebnis.

01Körperhaltung und Ausrichtung

Sie üben, Füße, Becken und Schultern so auszurichten, dass Spannung abfließt und der Stand ruhig wird. Übungen im Stehen und in Bewegung schulen Ihre Körperwahrnehmung. Voraussetzung ist nur die Bereitschaft zur Körperarbeit. Am Ende stehen Sie aufrechter, gelassener und wirken auf der Bühne sicherer.

02Zwerchfellatmung und Stimmkraft

Sie lernen, tief in die Flanke zu atmen und den Atem als Stütze der Stimme zu nutzen. Übungen zu Resonanz und Lautstärke folgen. Sie brauchen keine Gesangserfahrung. Realistisch gewinnen Sie eine tragfähigere Stimme, die auch bei längeren Vorträgen weniger ermüdet.

03Theatrale Präsenz

Mit Methoden aus dem Schauspiel arbeiten Sie an Blickführung, Pausen und klarem Auftritt. Sie üben, einen Raum zu betreten, Blickkontakt zu halten und Stille auszuhalten. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Das Ergebnis ist ein bewusster, ruhiger Bühnenauftritt, der Ihre Aussage unterstützt.

04Redeauftritt im Probenraum

Sie proben Ihre eigene Rede vor Publikum und erhalten ruhige, konkrete Rückmeldung zu Wirkung und Haltung. Dabei verbinden Sie Körper, Atem und Präsenz aus den früheren Modulen. Bringen Sie einen Redeentwurf mit. Am Ende haben Sie Ihren Auftritt mehrfach erprobt und gezielt verfeinert.

Praxis

Wie im Studio geübt wird

Der Unterricht besteht aus kurzen, klar gerahmten Übungen und ausreichend Zeit zum Wiederholen. Sie lernen nicht über Folien, sondern im Raum, mit Ihrem Körper und Ihrer Stimme.

Übungen im Raum

Jede Einheit beginnt mit einer Körper- und Atemübung, die Sie in Ruhe ankommen lässt. Danach folgen Aufgaben zu Stand, Stimme oder Blick, die Sie allein oder in der Gruppe ausführen. Die Dozenten korrigieren sachlich und zeigen Alternativen. So entsteht Schritt für Schritt eine Routine, die Sie auch ohne Anleitung abrufen können.

Üben zwischen den Terminen

Kleine Aufgaben für zu Hause festigen, was im Studio begonnen wurde. Das sind zum Beispiel Atemübungen am Morgen, ein bewusster Stand im Alltag oder das laute Lesen Ihres Redetextes. Fünf bis zehn ruhige Minuten reichen oft aus, wenn Sie sie regelmäßig einplanen.

Rückmeldung und Wirkung

Nach jeder Probe erhalten Sie konkrete Hinweise: Wo wirkt Ihre Haltung gelöst, wo noch angespannt, wo setzen Sie Pausen wirkungsvoll ein. Die Rückmeldung bleibt sachlich und vertraulich. Sie entscheiden selbst, welche Hinweise Sie sofort umsetzen und welche Sie zunächst beobachten möchten.

Vorbereitung

So bereiten Sie sich auf das Curriculum vor

Sie brauchen keine besondere Vorbildung, aber ein wenig Vorbereitung hilft. Wer mit einem konkreten Anlass, bequemer Kleidung und etwas Neugier kommt, nutzt die Zeit im Studio am besten. Diese Hinweise erleichtern den Einstieg.

Einen Redeanlass benennen

Überlegen Sie vorab, vor wem und zu welchem Anlass Sie sprechen. Das kann ein Fachvortrag, eine Keynote oder eine Präsentation vor Kollegen sein. Je klarer das Ziel, desto gezielter können wir die Übungen darauf ausrichten. Notieren Sie sich auch, was Ihnen bisher beim Sprechen schwerfällt.

Bequem und beweglich kommen

Wir arbeiten im Stehen und in Bewegung. Tragen Sie Kleidung, in der Sie sich frei bewegen und tief atmen können, und kommen Sie ohne enge Schuhe. Mehr brauchen Sie nicht. Alles Weitere stellt das Studio, sodass Sie sich ganz auf die Übungen konzentrieren können.

Einen Redeentwurf mitbringen

Für das Modul Redeauftritt im Probenraum ist ein eigener Text hilfreich, auch wenn er noch nicht fertig ist. Auch Stichpunkte genügen. Wir arbeiten dann an Wirkung und Haltung, nicht an Ihrem Inhalt. Ihre Unterlagen bleiben vertraulich und verlassen das Studio nicht.

Zeit zum Üben einplanen

Die Wirkung entsteht zwischen den Terminen. Planen Sie deshalb kurze, feste Übungszeiten in Ihren Alltag ein. Schon wenige Minuten täglich festigen Atem und Haltung. Seien Sie geduldig mit sich: Veränderungen im Körper zeigen sich meist langsam, dafür aber nachhaltig.